mitch-schweich's Blog
10.04.07 21:46 Giro D'Italia Sieger Gilberto Simoni wechselt aufs Mountainbike
Noch einmal startet Gilberto Simoni einen Angriff auf den Titel des größten Radrennens nach der Tour De France, den Giro d'Italia 2007. Danach hat sich Simoni für mehrere Mountainbike World Cup Rennen angemeldet. Der 35 jährige hat im letzten Jahr, in seinem dritten Mountainbike Rennen, bereits den Titel des italienischen Meisters ergattert. Beim World Cup Marathon, am 17.03., auf Cran Canaria wurde er sechster. Das nächste große Ziel, nach dem Giro, sollen die Olympischen Spiele 2008 werden. Dann aber auf dem Mountainbike! Angesichts der italienischen Konkurrenz wird er das Ticket wohl bekommen.
Ich bin mal auf die nächsten Ergebnisse auf internationaler Ebene gespannt.
Vielleicht wechseln in Zukunft noch mehr Straßenprofis auf grobes Geläuf. Bisher ging der Trend eher in die andere Richtung (Evans, Rasmussen). Dem Bekanntheitsgrad des Mountainbiken wirds gut tun.
12.03.07 10:11 Niki Gudex
Die BMX Bande hat mich wieder dran erinnert, dass es im Mountainbike Sport auch schon ein paar erotische Highlights gab. Meinen absoluten Favoriten möchte ich hier schnell vorstellen. Deshalb spare ich auch beim Text und gönne euch ein paar Bilder mehr als sonst.
Kurz zur Person. Niki ist 28 Jahre alt, Australierin und Profi Mountainbikerin im SRM Team. Ausserdem ist sie Model, Designerin für Oakley und Castelli und wurde von FHM unter die 50 Sexiest Aussie Babes gewählt.
Wer jetzt noch wissen will, wie man auf und neben dem Bike eine gute Figur macht, sieht sich den Rest vom Blog an.

Damit ich aber nicht Stunden damit verbringe hier Bilder hochzuladen, würde ich sagen, schaut euch doch einfach ihre Website an, da gibts mehr davon. http://www.nikigudex.com
Drei Bilder mit höherer Auflösung stelle ich noch in die Foto-Galerie, damit ihr sie auch in Originalgröße anschauen könnt.
08.03.07 19:03 Bikepark Leogang öffnet bald die Pforten

März 2007 – Bald ist es wieder soweit…
Nach dem Snow-Event Kona White Style geht es in Leogang nun in den Endspurt für die Vorbereitung 2007.
Am 17. Mai werden die Gondelbetreiber, der Anfang des neuen Jahres fertig gestellten Talstation, wieder Bikes anstatt Skier oder Snowboards auf die Bergstation transportieren.
Und wenn man den Terminkalender für den bevorstehenden Sommer genauer betrachtet, sollten sich die Leoganger auf den Transport von vielen Bikes vorbereiten.
Nicht nur alle Biker stehen bereits in den Startlöchern für einen spannenden Bikesommer 2007 sondern auch die Bikeparks warten darauf, dass unter den weißen Schneedecken langsam wieder Grünes hervorblitzt.
Der Bikepark Leogang hat sich für diesen Sommer einiges vorgenommen.
Den Winter über wurde neben der Event-Vorbereitung an der neuen Homepage gearbeitet, die es unter www.bikepark-leogang.com gibt. Dort kann man sich schon einmal auf die bevorstehende Saison einstimmen, bevor am 17.Mai die Saisoneröffnung auf dem Programm steht.
Aber nicht nur die neue Talstation wird für Überraschung sorgen. Ein neuer Single Trail wurde schon gebaut, bevor der erste Schnee kam, der dass Bikevergnügen nun noch abwechslungsreichen macht.
Auf 2,5 km führt der neue Trail von der Bergstation bis zur Mittelstation. Jeder Biker sollte sich auf maximales Fahrvergnügen einstellen.
Neben dieser Neuheit bescherte der Weihnachtsmann den kleinen Bike-Fans auch ein besonderes Geschenk. Direkt an der Talstation kann sich der Bike Nachwuchs ab kommenden Sommer austoben und den Hang herunter radeln, denn für ihn gibt es eine Trainingsstrecke mit Transportband.
Die Parkneuheiten auf der einen Seite, aber auch die anstehenden Events auf der anderen Seite lassen Spaß pur verheißen.
Vom 7.-10. Juni findet das Out of Bounds Wochenende in vierter Auflage statt.
Im letzten Sommer konnten die Zuschauer beim BRAUN 26TRIX den ersten Double Backflip in der Geschichte des Mountainbike Sports miterleben – es bleibt spannend, was 2007 während des Out of Bounds Wochenendes geboten sein wird.
Mit dem 26TRIX und dem „Top to Bottom Eliminator“ hat sich dieses Wochenende bereits zu einem festen Termin im internationalen Freeride und Race Kalender entwickelt. Im kommenden Sommer wird dieses Bike Spektakel mit einer Neuauflage des 26TRIX stattfinden. Als Neuheit wird das Downhill-Rennen durch einen innovativen Dual Freeride Slalom, dem „Top to Bottom Terminator“ ausgetauscht.
Ein weiteres österreichisches Schmankerl gibt es am 1. Juli 2007.
Der IXS Cup legt in diesem Jahr das erste Mal einen Stop im Bikepark Leogang ein. Die internationale Rennserie, die in der Schweiz, Deutschland und mit Leogang dem einzigen Lauf in Österreich stattfindet, stellt die größte Downhill-Serie im deutschsprachigen Raum dar. Bis zu 500 Downhiller werden erwartet, wenn der Startschuss in Leogang fällt. Alle passionierten Downhill-Racer sollten sich somit diesen Termin schon vormerken, denn er zählt für die internationale Gesamtwertung.

Es gibt 2007 genügend gute Gründe, um Leogang einen Besuch abzustatten. Entweder direkt zur Saisoneröffnung am 17.Mai, zum Out of Bounds Wochenende im Juni, dem IXS Cup im Juli oder natürlich zu jeder anderen Zeit zwischen Mai und Oktober – in Leogang ist immer was geboten.
Weitere Informationen gibt es auf der neuen Homepage:
www.bikepark-leogang.com
11.01.07 18:36 Guido Tschugg kommt nach Trier

Zum Season Opening 2007 des G-Spot in Trier hat sich Four Cross World Cup Profi Guido Tschugg angemeldet. Als einziger Deutscher hat Guido es bisher geschafft ein World Cup Rennen im Four Cross zu gewinnen und war schon beim renomierten Red Bull Rampage dabei. Im Frühjahr kommt er nach Trier!
Der Termin steht noch nicht hundertprozentig fest, ist aber für März geplant. Über den laufenden Stand der Dinge werde ich natürlich weiter im Blog berichten!
Alle die Bock haben vorbeizuschaun sind herzlich eingeladen! Hoffentlich holt uns der Winter bis dahin nicht doch noch ein.
Mein Tip: Daheim schon mal den Manual üben!
Ride On
20.12.06 22:15 Marzocchi Airdrome 2006
Andreu Lacondeguy gewinnt ersten Marzocchi Airdrome

Der erste Tag des SuperCross-Over München stand im Zeichen des Mountainbike Sports. Der Marzocchi Airdrome, größter Indoor Dirt Jump Contest jemals, wurde mit einem beeindruckenden Feuerwerk gebührend eingeleitet. Die Zuschauertribüne bebte als die fünfzehn Fahrer aus sieben Nationen als Auftakt für das gesamte Wochenende einen Mix aus Flips und Whips auspackten.
Letztendlich hießen die drei Sieger dieses außergewöhnlichen Contests Andreu Lacondeguy (ESP), Darren Berrecloth (CAN) und Lance McDermott (UK).

Bei den Dirt Jumps in der Münchener Olympiahalle, die in dreitägiger Arbeit aufgeschüttet wurden, handelt es sich um die bisher größten Jumps, die es bei einem Mountainbike Contest gab. Der erste Sprung war 10m lang und der Zweite mit knapp 7m etwas kürzer. Bei der Ankunft zum ersten Training war den fünfzehn Fahrer anzusehen, dass sie mit so einem gewaltigen Set-Up nicht gerechnet hatten. Aber bereits nach ein paar Läufen war ein Lächeln in den Gesichtern zu erkennen. Die Startrampe wurde kurzerhand komplett mit Holz ausgelegt, um die Anfahrt zu beschleunigen und es dauerte nicht lang bis die ersten Tricks ausgepackt wurden.


Vor 7.000 Zuschauern begann das Qualifying, welches zwei Läufe für jeden Fahrer umfasste. Andreu Lacondeguy zeigte einen absolut überzeugenden Run – Backflip am ersten Jump und 360-Tailwhip am Zweiten – und sicherte sich somit Platz eins im Qualifying. Neben ihm schafften es weitere 7 Fahrer ins Finale.
John Jesme, der sich als Achter qualifizierte, hatte bereits für den Fall, dass er ins Finale schafft, einen Double Backflip am ersten 10m Sprung angekündigt. Die übrigen Fahrer versuchten vergeblich, es ihm auszureden, denn keiner außer ihm war der Meinung, dass sich der erste Jump für diesen Trick eignen würde.
Aber wer Jesme kennt, weiß, dass ihn so etwas nur noch mehr anspornt. Die Zuschauer vom Moderator über das Vorhaben aufgeklärt, waren nicht mehr auf ihren Sitzen zu halten.
Aber Jesme’s Traum vom Double Backflip wurde schnell zerstört. Er eröffnete das Finale und stürzte schwer. Wegen technischem Defekt musste Jesme die restlichen Läufe der Finals als Zuschauer auf der Tribüne verbringen. Hätte sein Rad nicht aufgegeben, wäre er weiter gefahren, denn er blieb unverletzt.
Nach so einem unglaublichen Trickversuch, spürten die übrigen Finalisten den Druck, ebenfalls ihre besten Tricks auszupacken.


Jeder Fahrer hatte drei Läufe, um die Judges zu beeindrucken und genau das taten sie auch. Lance McDermott’s zweiter Lauf war eine Kombination aus Backflip und Frontflip. Im dritten Lauf zeigte der UK-Fahrer noch einen No-Hander gefolgt von einem Backflip-Superman. Er sicherte sich damit Platz drei. Mit einer noch saubereren Landung wären vielleicht noch ein paar Punkte mehr drin gewesen.
Darren Berrecloth konnte Platz zwei mit einem soliden Lauf belegen, er packte einen Trick aus, den bisher niemand von “The Claw” kannte. Berrecloth zeigte am ersten 10m Sprung einen unglaublichen 360 und überraschte dann mit einem 360 Tailwhip die Judges wie auch die Fans. Dieser flüssige Lauf brachte ihm den verdienten Podiumsplatz vor McDermott.
Aber ganz oben hatte dann Andreu Lacondeguy noch ein Wort mit zu reden. Zwei unglaubliche Läufe brachten dem 17-jährigen Kona-Fahrer Platz eins. Sein erster Lauf war eine Kombination aus Backflip und 360 Tailwhip und im Zweiten legte er noch einen drauf: Backflip erneut am Ersten und Double Tailwhip mit fast ganz sauberer Landung am Zweiten. „Hier zu gewinnen ist ein unglaubliches Gefühl. Vor 2 Jahren war ich mal als Gast bei einem Motocross Rennen und träumte davon, mal bei einem ähnlichen Event dabei zu sein. Beim Marzocchi Airdrome im Zuge des SuperCross-Over mit Sportlern aus anderen Sportarten wie Ronnie Renner am Start zu sein und noch zu gewinnen, ist der absolute Wahnsinn.“ Der Spanier fliegt mit 5.000 EUR im Gepäck nach Hause.
Ergebnisse:
- Andreu Lacondeguy (ESP)
- Darren Berrecloth (CAN)
- Lance McDermott (UK)
- Cameron McCaul (USA)
- Greg Watts (USA)
- Amir Kabbani (GER)
- Jamie Goldman (USA)
- John Jesme (USA)
Der erste Marzocchi Airdrome ging mit einer gebührenden Siegerehrung zu Ende. Go-Go Girls überreichten den 3 Siegern übergroße Schecks und jeweils eine Ogio Tasche. Bei der anschließenden Rider Party, die bis in die frühen Morgenstunden ging, war von Müdigkeit nichts zu spüren.
Der Marzocchi Airdrome, der erstmalig im Zuge des SuperCross-Over München inszeniert wurde, war aus Zuschauer, -Fahrer und Organisatorensicht ein überzeugender Auftaktevent, der mit Sicherheit im nächsten Jahr gerne wieder gesehen wird.
Einen kleinen Wehmutstropfen gab es bei dem Ganzen jedoch leider auch: Der Berliner Timo Pritzel stürzte im Training und konnte somit beim Contest nicht dabei sein.
Quellen:www.rasoloution.com, www.marcotoniolo.com
29.10.06 11:20 Nächsten Sonntag wird geshapet!
Damit die Anlage , auf dem Petrisberg, zwischen Campus 1 und Campus 2 der Uni Trier, weiter nutzbar bleibt muss sie gepflegt werden. Dazu lädt der Verein Fahrvergnügen e.V. nächsten Sonntag, jeden der Interesse am Erhalt der Anlage hat, ein, mitzuhelfen die Tables in Form zu halten. Es wird aber nicht nur gearbeitet! Wir planen zudem noch zu grillen und die Bikes werden auch noch zum Einsatz kommen.
Wir freuen uns über jeden der mithelfen möchte und vielleicht über ein paar neue Mitglieder im Verein. Wer eine Schaufel mitbringen kann, sollte dies tun, damit auch wirklich jeder mit anpacken kann und wir früher wieder auf den Bikes sitzen ;-)
25.10.06 12:19 Tourbericht Bikepark Winterberg
Also...eigentlich wollte ich ja eine Menge Bilder machen. Ich konnte mich aber, bis auf einmal, absolut nicht dazu überwinden anzuhalten und die Digicam auszupacken weil es einfach viel zu geil war die Bikercross Strecken runterzuheizen.
Winterberg hat zwei Bikercross Strecken, den Free-Cross und den Six-Cross, europas einzige Strecke auf der sechs Fahrer platz haben. Da war ich mit meinem Hartail und der, für den Cross zu hart abgestimmten, RockShox Argyle am besten aufgehoben. Im Free-Cross wurde ich, durch die Bodenwellen vor den Anliegern, beim Anbremsen so stark durchgeschüttelt, dass ich nach zwei Fahrten schon tierische Kopfschmerzen hatte. Die Six-Cross Bahn ist da schon wesentlich besser prepariert und ließ auch viel mehr Speed zu. Wer gut tricksen kann wird seine Freude an den Tables haben. Der letzte Table, bevor es in den Slopestyle Parcours geht, kickt meinem Gefühl nach besonders.
Es war meine erste Fahrt in einen Bikepark, und ich kam super gut klar in Winterberg. Der Park hält für Anfänger bis Profis alles bereit und ich kann nur jedem empfehlen da mal hinzufahren. Nicht umsonst hat der Park die volle Punktzahl in der Freeride abgesahnt. Zudem wird das Angebot ständig erweitert.
Da ich selbst nicht alle Strecken gefahren bin und nur ein paar Bilder gemacht habe, wäre es schön, wenn der Blog noch von anderen Teilnehmern der Fahrt mit Berichten oder Bildern erweitert würde.
Umziehen am Bus, bevors los ging.
Erste Pause
Drop von der Funbox
Ein Teil des Slopestyle Parcours
20.10.06 22:11 New World Disorder 7 Releasetour in Köln
Am 25.11.06 findet im Gloria-Theater Köln, im Rahmen der weltweiten New World Disorder Releasetour, die Deutschlandpremiere von NWD7 - Flying High Again statt.
Es wird zwei Vorstellungen geben, eine um 19:00 Uhr und eine um 21:30 Uhr. Eintritt kostet an der Abendkasse 7 Euro für die Filmvorführung plus Aftershowparty.
Auf der Party werden sich mit Sicherheit auch einige Szenestars einfinden, also noch ein echtes Highlight für alle interessierten Biker, bevor es in den trüben Winter geht.
Organisiert wird das Ganze von Tarek Rasouli, ein Garant für einen geilen Event, der auch noch einen Best Of Red Bull District Ride Film zeigt.
Weitere Infos gibt's hier:
04.10.06 22:31 Busahrt von Trier in den Bikepark Winterberg
02.10.06 11:54 Bikes und Parts für 2007
Ich mache mal den Anfang mit meiner RockShox Argyle 302 mit 100mm Federweg. Absolut geiles Design!!! Aber RockShox punktet nicht nur im Aussehen beim Angriff auf die DirtJumper Domäne. Im Gegensatz zu Platzhirsch Marzocchi und der bislang einzigen Alternative Manitou, die ihre Grundmodelle mit Standartausfallenden ins Rennen schicken, kommt die Argyle schon in der Grundversion mit Maxle Steckachse. Supersteife 32mm Standrohre tun hier den Rest um für maximale Spurtreue zu sorgen.
Ich habe die Gabel auch in der Grundversion in mein Scott Voltage einbauen lassen. Das bedeutet zwar, dass ich nur die Zugstufe verstellen kann, aber die Gabel kommt, für den ersten Eindruck gut gedämpft vom Werk.Bei den beiden besseren Versionen gibts noch Motion Control als zusätzliches Feature. Damit kann man dann bis zum Kicker beschleunigen ohne Antriebsenergie im Gabelwippen verpuffen zu lassen und bei der Landung steht trotzdem der gesamt Federweg zur Verfügung.
Einen ausführlichen Fahrbericht gibts nach dem 8.10., dann findet ein Dirtworkshop in Trier statt.
So... ich habe jetzt mal den Anfang gemacht, und hoffe, dass hier noch einige Beiträge von euch dazukommen.

