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10.04.07 21:46 Giro D'Italia Sieger Gilberto Simoni wechselt aufs Mountainbike

Kategorien: Gilberto Simoni View the technorati tag: Gilberto SimoniWorld Cup View the technorati tag: World Cup

Der zweifache Giro d'Italia Sieger Gilberto Simoni wird zukünftig im Mountainbike World Cup starten.

Noch einmal startet Gilberto Simoni einen Angriff auf den Titel des größten Radrennens nach der Tour De France, den Giro d'Italia 2007. Danach hat sich Simoni für mehrere Mountainbike World Cup Rennen angemeldet. Der 35 jährige hat im letzten Jahr, in seinem dritten Mountainbike Rennen, bereits den Titel des italienischen Meisters ergattert. Beim World Cup Marathon, am 17.03., auf Cran Canaria wurde er sechster. Das nächste große Ziel, nach dem Giro, sollen die Olympischen Spiele 2008 werden. Dann aber auf dem Mountainbike! Angesichts der italienischen Konkurrenz wird er das Ticket wohl bekommen.

Ich bin mal auf die nächsten Ergebnisse auf internationaler Ebene gespannt.

   

Vielleicht wechseln in Zukunft noch mehr Straßenprofis auf grobes Geläuf. Bisher ging der Trend eher in die andere Richtung (Evans, Rasmussen). Dem Bekanntheitsgrad des Mountainbiken wirds gut tun.

Kommentare

11.04.07 10:44  guido

Da hast Du wohl recht. Wenn es mehr Geld beim Mountainbiken zu verdienen gibt, dann sind solche Wechsel zukünftig auch immer wahrscheinlicher.
Es klingt für mich auch plausibel, im Frühjahr sehr viele RR-km zu spulen, um dann mit dieser Grundlage auf das Mountainbike zu wechseln. Womöglich ergeben sich dadurch für den einen oder anderen Athleten auch noch Möglichkeiten, die Saison zu verlängern.

11.04.07 11:18  mitch-schweich

Ob es beim Mountainbiken mehr Geld zu verdienen gibt, mag ich mal stark bezweifeln. Nach wie vor ist die Medienpräsenz des Straßensport und damit einhergehend die Gelder die fließen, viel höher. Wie Simonis Vertagssituation mit Saunier Duval aussieht kann ich leider auch nicht sagen. Wie man auf den Bildern sieht, ist er bei den letzten Mountainbikerennen im Saunier Duval Dress gestartet, obwohl die meines Wissens nach nur, ein Straßenteam haben. Das Team hat Simoni als Rundfahrspezialisten unter Vertrag genommen, um bei Giro und Vuelta vorne mitfahren zu können. Ob sie Simoni auch seine Ausflüge auf dem Mountainbike bezahlen, ist fraglich.
Das Geld ist bestimmt der einzige Grund, warum Straßenprofis nicht öfter im Mountainbike World Cup an den Start gehen. Leistungsmäßig sollten sie den Mountainbikern eigentlich überlegen sein. Fahrtechnisch sind die Profis auch nicht so schlecht, dass sie den Stereotyp des Rennradlers bestätigen. Robbie McEwen machts mit seinem einhändigen Wheelie auf nem Rennrad vor...

11.04.07 13:56  rider

Auf dem Bild unten links sieht's aber so aus als ob Simoni Schlangenlinie den Berg hochfahren muss... ist ihm wahrscheinlich zu steil... *grins*

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